7 fatale Fehler in deinem Booking.com Inserat (und wie du sie vermeidest)
Schritt-für-Schritt zum Booking.com Extranet Login: So verwaltest du deine Ferienunterkunft ganz einfach & unkompliziert dem stärsten Buchungsportal in Europa.
KI-Zusammenfassung lesen
Booking.com läuft nicht so gut?
mehr als 5.642 Vermieter folgen uns bereits
Du bist auf Booking.com gelistet, bekommst aber zu wenig Buchungen?
Dann könnte dein Inserat stille Sabotage betreiben – ohne dass du es merkst.
Denn bei über 250 betreuten Gastgebern in unserer Beratung sehen wir immer wieder die gleichen 7 Fehler. Und das Beste: Sie sind leicht zu vermeiden.
In diesem Artikel zeige ich dir die 7 häufigsten Stolperfallen auf Booking.com – plus einen Bonus-Fehler, den selbst erfahrene Gastgeber übersehen.
#1 Buchung nur auf Anfrage statt Sofortbuchung
Booking.com ist kein Anfrage-Portal wie Airbnb. Wer nur „auf Anfrage buchbar“ ist, wird massiv abgestraft – sowohl im Ranking als auch bei der Conversion.
Unsere Empfehlung:
Stell dein Inserat auf Sofortbuchung um. Das erhöht deine Sichtbarkeit und signalisiert Booking: „Hier kann Umsatz generiert werden.“
#2 Kein Multi-Unit Setup bei mehreren Wohnungen an einem Standort
Du hast mehrere Apartments im selben Haus? Dann solltest du sie nicht einzeln listen, sondern als sogenannte Multi-Unit in einem Inserat bündeln.
Vorteile:
- Mehr Sichtbarkeit durch mehr Verfügbarkeiten (Booking liebt Verfügbarkeiten!)
- Gruppenbuchungen werden einfacher (“Paar 1 geht in die FEWO OG 2 und Paar 2 in die FEWO OG3”)
- Schnellerer Zugang zu Programmen wie „Genius“ oder „Preferred“ (Du sammelst mehr Buchungen und Bewertungen auf ein starkes Inserat, anstatt auf fünf separate Inserate)
- Du kannst Genius auf ein Apartment laufen lassen & dein ganzes Haus profitiert vom Booking.com Genius Marketing
#3 Keine Ratenvielfalt
Viele Vermieter:innen bieten nur eine einzige Rate an. Doch das reicht nicht.
Booking.com erlaubt dir, bis zu sechs verschiedene Stornierungsrichtlinien zu hinterlegen und mit unterschiedlichen Raten zu verknüpfen.
Das heißt, du kannst gezielt mit Preisstruktur, Flexibilität und Buchungsbedingungen testen und deine Rate Strategy datenbasiert optimieren, bis du das für dich beste Ergebnis aus Conversion, Auslastung und Umsatz erreichst.
Hier siehst du das minimale Raten-Setup, das wir empfehlen.
Minimal Set-up, wenn du gerade auf Booking startest:
- Standardrate (flexibel)
- Non-Refundable Rate (nicht stornierbar, mit Rabatt)
- Wochenrate (für Buchungen über Smartphones)
💡 Damit erreichst du verschiedene Buchungstypen – und bekommst mehr Sichtbarkeit.
Natürlich gibt es deutlich mehr Ratenmodelle und Kombinationsmöglichkeiten, die wir im Detail in der FEWO Marketing Akademie besprechen. Wenn du bei uns ein Coaching buchst, arbeitest du direkt mit mehreren ehemaligen Booking.com Account Managern zusammen, also mit echten Experten, direkt aus der Praxis.
#4 Rabatte falsch kombiniert = weniger Geld
Booking-Rabatte kumulieren sich: Genius, Mobile-Rate, Deals, Wochenrabatt – und zack, bleibt dir statt 120 € vielleicht nur 80 € pro Nacht.
Tipp:
Kontrolliere regelmäßig deine Deal-Einstellungen. Oder hol dir Unterstützung, bevor du dir selbst den Umsatz kürzt.






#5 Zu strenge Stornierungsbedingungen
Der meistgenutzte Filter auf Booking.com?
➡️ „Kostenfrei stornierbar“
Wenn du z. B. 60 der 30-Tage-Storno hast, fliegst du bei vielen Suchen einfach raus – und wirst unsichtbar.
Besser:
Kombiniere flexible und nicht stornierbare Angebote, je nach Saison und Buchungsverhalten.
Du kannst auch in der Nebensaison, zum Beispiel in schwächeren Monaten, deine Stornierungsrichtlinie temporär anpassen bzw. überschreiben lassen. Eine flexiblere Stornobedingung steigert Conversion Rate, Klickwahrscheinlichkeit und Sichtbarkeit auf Plattformen wie Booking.com oder Airbnb.
Hier findest du die Anleitung zur Anpassung deiner Stornierungsbedingungen im Booking Extranet: Anleitung – Stornierungsbedingungen temporär überschreiben lassen
#6 Zu hoher Mindestaufenthalt
Wer 7 Nächte Mindestaufenthalt setzt, aber die Gäste suchen nach 3 Nächten, taucht gar nicht in der Suche auf.
Strategie:
- In der Nebensaison kürzere Mindestaufenthalte (z. B. 2–4 Nächte)
- Höherer Preis pro Nacht gleicht das oft aus
Hier greift die gleiche Logik wie bei Punkt 5. Im Booking.com Extranet unter Analytics kannst du die durchschnittliche Aufenthaltsdauer und das Suchverhalten in deiner Region analysieren. Diese Daten kannst du mit Statistiken deines lokalen Tourismusverbands oder mit Benchmarks anderer Vermieter in deiner Region vergleichen. Macht Sinn, oder_?
#7 Zusatzkosten unklar oder falsch kommuniziert
Reinigungskosten? Kaution? Servicepauschale?
Wenn das nicht sauber erklärt ist, führt es zu Buchungsabbrüchen oder schlechten Bewertungen.
Lösung:
- Alles transparent in den Hausregeln und Autonachrichten angeben
- Möglichst viele Kosten direkt in die Rate einpreisen
*Bonus: Deine Bilder sind nicht zielgerichtet
Laut Booking.com, unter anderem bestätigt von Bahar Deniz, Account Manager, und Philipp Hermann, Area Manager Germany, werden Bilder inzwischen mithilfe von künstlicher Intelligenz analysiert.
Bedeutet konkret: Wenn du in deiner Unterkunftsbeschreibung ein Babybett, einen Schreibtisch oder eine Kaffeemaschine erwähnst, sollte dieses Ausstattungsmerkmal auch klar auf den Fotos erkennbar sein. Text und Bild müssen konsistent sein, sonst leidet Relevanz und Sichtbarkeit.
Weitere Booking Extranet Optimierungstipps für deine Bildergalerie:
- Close Ups statt nur klassische Raumaufnahmen
- Zielgruppen Fokus, zum Beispiel Familie, Monteure oder Geschäftsreisende
- Bei Einzelinseraten bis zu 45 Bilder. Nutze die Slots strategisch für Ausstattung, Details und Alleinstellungsmerkmale, die das Buchungsportal dir zur Verfügung stellt
➡️ Eine kostenlose Schritt für Schritt Foto Anleitung findest du auf unserer Website.
Google einfach: “Fotoanleitung Booking.com PDF fewolino“
➡️ Hier findest du außerdem empfohlene Fotografen für hochwertige Ferienwohnungen und Ferienhäuser in Deutschland und Österreich: Fotografen Deutschland | Kurzzeitvermietung
Fazit: Mit diesen 7 + 1 Optimierungen zu mehr Buchungen
Booking.com belohnt Gastgeber:innen, die das System verstehen – und bestraft jene, die es ignorieren.
Wenn du die oben genannten Punkte umsetzt, gehörst du zu den Top 10 % der Inserate. Und genau da willst du hin.
Jacek Poplawski, M.Sc.
Jacek ist ein ehemaliger Booking.com Account Manager (New partnerships) und Gründer von Fewolino. Er ist auf Online-Marketing im Kontext der Kurzzeitvermietung, Business Development und SEO spezialisiert.
Seit 2019 helfen Agnes & Jacek FEWO-Vermietern, online mehr Sichtbarkeit zu erzielen, eine starke Marke aufzubauen und sich unabhängiger von großen Buchungsportalen zu positionieren.
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Hast du noch Fragen?
FAQ - Häufig gestellte Fragen
Ist bei Booking.com die Kurtaxe inklusive?
Du als Gastgeber entscheidest, ob die Kurtaxe im Preis enthalten ist oder separat berechnet wird. Sie kann über Booking.com oder direkt vor Ort bzw. online beim Check-in bezahlt werden.
Was ist eine Kurtaxe und wer bekommt sie?
Die Kurtaxe ist eine kommunale Abgabe für Tourismus. Gastgeber / Vermieter ziehen sie im Auftrag der Gemeinde ein und leiten sie weiter. Sie dient der Finanzierung touristischer Angebote und Infrastruktur.
Wem nutzt die Kurtaxe als Gast konkret?
Die Einnahmen fließen in Wanderwege, Infopunkte, Veranstaltungen oder Umweltpflege. Gäste profitieren direkt von den Angeboten, die durch die Kurtaxe finanziert werden.
Warum ist Sofortbuchung auf Booking.com entscheidend?
Booking.com bevorzugt Inserate mit Sofortbuchung, da diese direkt Umsatz bringen. Anfragebuchungen werden schlechter platziert, was zu weniger Sichtbarkeit und Buchungen führt.
Was bringt ein Multi-Unit Setup bei mehreren Apartments?
Ein Multi-Unit Inserat bündelt gleichartige Unterkünfte an einem Standort. Das verbessert Verfügbarkeit, Ranking und vereinfacht Gruppenbuchungen und Programmteilnahmen wie Genius oder Preferred Partner Programm.
Welche Ratenarten sollte ein Inserat enthalten?
Standardrate, nicht stornierbare Rate und Wochenrate erreichen unterschiedliche Zielgruppen. Mehr Raten führen zu mehr Sichtbarkeit und besserer Auslastung für dich als Gastgeber und Kurzzeitvermieter.
Warum sollte ich Rabatte regelmäßig prüfen?
Mehrere Rabatte im Booking Extranet können sich kumulieren und deinen Ertrag ungewollt senken. Wer die Rabattlogik bei Booking nicht kennt, verschenkt oft Umsatz und senkt die Marge erheblich.
Welche Stornierungsbedingungen sind optimal für Booking und Airbnb (aus Gast-Perspektive)?
Gäste suchen gezielt nach kostenfreier Stornierung. Ohne flexible Optionen wirst du aus vielen Suchergebnissen ausgeschlossen. Kombiniere flexible und nicht-kostenfrei stornierbare Optionen für mehr Reichweite und Erfolg auf Booking.com.
Wie beeinflusst der Mindestaufenthalt mein Ranking bei booking?
Ein hoher Mindestaufenthalt reduziert die Sichtbarkeit in der Suche. Kürzere Aufenthalte in der Nebensaison erhöhen die Buchungswahrscheinlichkeit, ohne den Umsatz zu verringern.
Was bewirken unklare Zusatzkosten im Inserat?
Gäste brechen Buchungen ab, wenn Zusatzkosten wie Reinigung oder Kaution nicht klar kommuniziert sind. Klare Preisangaben verbessern Conversion und Vertrauen.
Wie wichtig sind passende Fotos für mein Inserat?
Booking.com erkennt Inhalte auf Bildern per KI. Zeige relevante Details wie Babybett oder Kaffeemaschine, um Vertrauen aufzubauen und besser gefunden zu werden.
Was passiert, wenn nur eine Rate verfügbar ist?
Eine einzige Rate schränkt deine Zielgruppe ein. Mehrere Raten erhöhen die Buchungschancen und verbessern dein Inserat im Algorithmus.
Wer bietet booking.com Extranet Workshops an?
Die FEWO-Marketing-Akademie von Fewolino bietet spezialisierte Workshops, Seminare und 1:1 Coachings für Vermieter an, die ihre Unterkünfte effizient über das Booking.com Extranet verwalten möchten. Dort erlernt man praxisnah.
Wer ist Jacek Poplawski?
Jacek Poplawski ist Mitgründer von Fewolino und anerkannter Experte für Ferienwohnungs-Marketing. Der Master of Science (TU Danzig) und Bachelor-Absolvent (Hochschule Stralsund) war zuvor als Account Manager bei Booking.com tätig. Heute teilt er sein Fachwissen über Strategien zur Buchungsoptimierung auf seinem YouTube-Kanal sowie in einem der führenden deutschsprachigen Fachblogs für Gastgeber und Vermieter von Ferienimmobilien.
Wer ist Agnes Zapala?
Agnes Zapala ist die Gründerin von Fewolino und Expertin für Ferienwohnungs-Marketing. Nach Stationen bei Technologieführern wie Intel und Zalando gründete sie 2019 die Plattform Fewolino. Gemeinsam mit Jacek Poplawski entwickelte sie eine der führenden deutschsprachigen Ressourcen für Gastgeber, die heute einen reichweitenstarken YouTube-Kanal, einen Fachblog sowie eine Akademie zur Buchungsoptimierung von Ferienunterkünften umfasst.